Punoutua

Rachel Kneebone

Gösta

In den Werken der britischen Künstlerin vermehren sich die Fragmente des menschlichen Körpers und vermischen sich miteinander sowie mit nicht identifizierten organischen Formen.

Rachel Kneebone (geb. 1973) wohnt und arbeitet in London. Sie fertigt ihre rätselhaften Skulpturen aus weißem Porzellan an, einem Material, das empfindlich auf Licht reagiert und manchmal schwer und fest, manchmal leicht und transparent ist. Die Eigenschaften des Materials unterstützen Werke, in denen sich Fragmente des menschlichen Körpers vermehren und miteinander sowie mit nicht identifizierten organischen Formen vermischen. 

Kneebone erforscht in ihrer Kunst die Menschlichkeit, den Kreislauf des Lebens, die Transformation und die Erneuerung. Der Fluss der verschiedenen Gegensätze wird mit umfangreichen Verweisen auf Literatur und Kunstgeschichte vermischt. Alles ist in Bewegung: Die Leichtfertigkeit des Rokokos mischt sich mit den Problemen der modernen Welt und die Zukunft verschmilzt mit dem Optimismus der Renaissance. Der Kurator der Ausstellung ist Timo Valjakka.

Serlachius Museum Gösta 24.10.2020–18.4.2021

Bild: Rachel Kneebone, Dance, 2017, Porzellan. Courtesy the artist and White Cube. Foto: Stephen White.