Nacht und Tag

Eine Videoinstallation von Elena Näsänen

Serlachius Museum Gösta 25.3.2023—3.3.2024

In Elena Näsänens (*1968) Videoinstallation fügen sich zwei Szenen aus verschiedenen Teilen Europas zusammen, die mit dem Klimawandel zu kämpfen haben. Eine der Szenen findet auf einer Insel in Nordeuropa statt, die andere in einer verlassenen Bergregion in Südeuropa. Nacht und Tag präzisiert die Folgen des Klimawandels: Migration, globale Ungleichheit und die daraus resultierende Schuld.

In den Szenen der Videoinstallation sieht man Hauptfiguren, die einander ähneln. Sind die Gestalten Zwillingswesen des anderen, oder ist einer der Charaktere ein Trugbild des anderen? Die Menschen sind überall gleich, und während der Klimakrise würde man denken, dass die Solidarität auch für Menschen, die auf verschiedenen Seiten der Welt leben, ausreicht.

Elena Näsänen ist eine Videokünstlerin, die in ihren Arbeiten Elemente traditioneller Filmerzählung und Videoinstallation kombiniert. Näsänens Kurzfilm Myrsky (Sturm) wurde 2022 fertiggestellt. Die Installation Nacht und Tag ist ein eigenständiges Stück, das aus denselben Szenen geschnitten wurde

Werkbild: Elena Näsänen, Nacht und Tag, 2023, Standbild aus Videoinstallation.