Serlachius museot

Kommen Sie ruhig
von weiter her

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr, im Winter 1.9.–31.5. Di-So 11–18 Uhr.

Sulje

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet
Im Winter 1.9.–31.5. Di-So 11–18 Uhr
Im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr
Geschlossen 6.12., 24.–25.12., 31.12., 25.3. und 30.4.

Kommen Sie ruhig
von weiter her

Perle des Monats

Ernst Ivar Roini 1857–1905

Hier das Bild vergrößern

  • Roini-kopio-_1.jpg

Februar 2019

Ernst Ivar Roini 1857–1905

Die Sammlungen der Serlachius Kunststiftung enthalten Bilder aus dem Album von Ernst Ivar Roini. Roini war in Mänttä in den 1880er Jahren als erbitterter Gegner von Gustaf Adolf Serlachius bekannt. Aber war er auch etwas anderes?

Ernst Ivar wurde in der Familie des Kupferschmieds Johan Henrik Idström und seine Frau Brita Elisabeth Tornborg in Oulu geboren. Von Oulu aus setzte er sein Studium am finnischen Lyceum in Kuopio fort und begann im Jahre 1878 sein Studium an der Philosophischen Fakultät an der Universität von Helsinki. In 1884 nach der Übernahme des Seppälä Bauernhofs sind Roini (bis 1883 Idström) und seine erste Frau Helena Bergbom nach Mänttä umgezogen.

Gustaf Adolf Serlachius und der Absolvent Roini - wie er genannt wurde - waren beide Fennoman, aber im Gegensatz zu der Patrone Serlachius, der eher Altfinne war, schloss Roini sich der Ideologie der Jungfinnen an. Der Fabrikbesitzer und der Student konnten nicht mit einander zusammenarbeiten. Roini verklagte der Fabrikant wegen des Lizenzverstoßes und der Geldfälschung. Es gab auch Konflikte um die Wasserrechte und Grundstücksgeschäfte. Durch den regionalen Korrespondenten der Zeitungen wurden diese Streitigkeiten zwischen Serlachius und Roini auch für die breite Öffentlichkeit bekannt. Beide schrieben auch beißende und verleumderische Schriften gegen einander in der Zeitung Aamulehti.

Im Jahr 1891 wurde Roini aus Keuruu in dem Parlament als Abgeordneter des Bauern gewählt. Seine Hauptthemen im Parlament waren die Einrichtung von Schulen und die Weiterführung der Eisenbahn nach Westen, von Jyväskylä nach Keuruu.

Roini setzte sein Journalismus sein ganzes Leben lang fort. Mit Wohnsitz in Karelien hat Roini als Mitglied verschiedener Gremien, Komissionen und Komitees aktiv und umfassend an kommunalen Aktivitäten teilgenommen. Er starb am 1.5.1905 in der Ruskeala.

Riitta Jyrinki

M.A, Guide