Serlachius museot

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+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr.

Sulje

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet
Im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr
Im Winter 1.9.–31.5. Di-So 11–18 Uhr
Geschlossen 6.12., 24.–25.12., 31.12., 25.3. und 30.4.

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GESCHICHTE
DER MUSEEN

Die Geschichte der Serlachius-Museen ist mit dem Traum von Gösta Serlachius angefangen, der jedoch in einen anderen Form verwirklicht wurde. Jetzt bieten die Museen das an, was er zu seiner Zeit gehofft hat.


 

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EIN TRAUM WURDE WIRKLICHKEIT

Schon in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Gösta Serlachius (1876–1942) ein bekannter Kunstsammler und Mäzen. Damals begann er auch mit der Planung eines eigenen Museums in Mänttä für seine wachsende Kunstsammlung.

Aufgabe der 1933 gegründeten Gösta-Serlachius-Kunststiftung war der Bau und Unterhalt eines Museums. In der Satzung wurde sehr detailliert festgelegt, was für ein Museum in Mänttä zu bauen wäre.

Neben dem Ausstellungsraum waren für das Gebäude ein Café, ein Lesesaal, eine Bibliothek sowie eine Wohnung für den Museums- und Bibliotheksleiter vorgesehen. Für den Ausbau der Museumsbestände und die Verschönerung der Gemeinde Mänttä mit Kunstwerken wurden Mittel bereitgestellt.

Während der ganzen 30er Jahre wurden die Planungsarbeiten für das Museum fortgesetzt. Gleichzeitig ließ Gösta Serlachius mehrere architektonisch bedeutsame Gebäude in Mänttä bauen, darunter das von Jarl Eklund geplante Herrenhaus Joenniemi und nach den Plänen von Valter und Bertel Jung das „Weiße Haus“, das Hauptgebäude der G.A. Serlachius Oy.

Lange Planung unterbrochen

Schon 1932 beauftragte Gösta Serlachius den Architekten Jarl Eklund mit der Planung des Museums. Vier Jahre später geriet die Zusammenarbeit ins Wanken und Serlachius überlegte, Alvar Aalto die Planung zu übertragen. Die Zusammenarbeit mit Eklund wurde jedoch fortgesetzt. Gleichzeitig reiste Serlachius viel ins Ausland, um die neuesten Raum-, Heizungs- und Beleuchtungslösungen für Museen zu studieren.

Die langjährigen Planungsarbeiten wurden jedoch durch Gösta Serlachius Tod im Jahr 1942 unterbrochen. Die Kunststiftung traf noch während des Krieges die Entscheidung, das Museumsvorhaben nicht fortzusetzen.

Ruth Serlachius hatte an der Seite ihres Gatten den Werdegang des Museumsvorhabens verfolgt. 1945 fasste sie einen Beschluss, mit dem Raumfrage endlich gelöst wurde: Im August des Jahres 1945 wurde ein Teil des Herrenhauses Joenniemi als siebtes Kunstmuseum Finnlands eröffnet.

Museumsaktivitäten gewinnen an Fahrt

Zwischen 1943 und 1976, während R. Erik Serlachius (1901–1980) die Kunststiftung leitete, war das Museum im Herrenhaus Joenniemi regelmäßig, aber recht selten geöffnet. 1972 erwarb die Stiftung Joenniemi mitsamt umliegendem Garten und Gebäuden von Olof und Peter Serlachius.

Unter Gustaf Serlachius (1935-2009), der von 1976 bis 2009 dem Stiftungsvorstand vorsaß, wurden die Museumsaktivitäten weiterentwickelt. In den Jahren 1983-1984 wurde das Herrenhaus vollständig renoviert. Seitdem dient der gesamte Gutshof als Kunstmuseum. Das Museum verfügt über 500 Quadratmeter Ausstellungsraum.

Gleichzeitig mit der Eröffnung des renovierten Museums am 1. Juni 1984 wurde, mit einem Jahr Verspätung, auch das 50-jährige Bestehen der Kunststiftung gefeiert.

Neue Museen leiten neue Ära ein

Im Jahre 2000 erwarb die Gösta-Serlachius-Kunststiftung den ehemaligen Hauptsitz der G. A. Serlachius Oy, das „Weiße Haus“, aus dem ein kulturhistorisches Museum zur Darstellung der Geschichte der Forstindustrie, der G. A. Serlachius Oy und der Stadt Mänttä werden sollte.

Das neue Museum wurde im Jahre 2003 für das Publikum geöffnet. Für die Kunststiftung bedeutete dies eine Verdopplung der immer vielfältiger gewordenen Aktivitäten. Neben einem angesehenen Kunstmuseum wurde eine weitere Einheit geschaffen, die das Kulturangebot von Mänttä durch vielseitige und experimentelle Ausstellungen ergänzte.

Nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus des Gösta im Jahr 2014 werden die Serlachius-Museen in Mänttä Zentrum eines einzigartigen Kulturangebots sowie Treffpunkt für Kunstfreunde wie auch für Liebhaber der Geschichte, von Geschichten und Dramen sein.

Die Verwirklichung des Traums von des Gösta Serlachius von einem Museum, das unter seinem Dach neben Kunst auch andere Kulturformen beherbergt, erreicht 80 Jahre später ihren Höhepunkt.